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Hotel Alte Schule

Silvia Köster und Andreas Benkendorf

Wo Übernachten zur Zeitreise wird

Rund 20 Jahre lang war Andreas Benkendorf im Panorama-Park Sauerland für das Marketing verantwortlich, während seine Partnerin, Silvia Köster als Hotelfachfrau tätig war. Doch 2008 gaben beide ihre sicheren Jobs auf und wagten den Sprung in die Selbstständigkeit. Mit der Eröffnung ihres eigenen Hotels erfüllte sich das Paar einen gemeinsamen Lebenstraum.

Heute ist das exquisite Stadthotel „Alte Schule“ mit zehn Gästezimmern, drei Appartements und einem Restaurant weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Historische Requisiten wie alte Zeugnisse, Schreibfedern und Spickzettel aus der längst vergangenen Schulzeit verleihen ihm seinen einzigartigen Charme. Viele „Erinnerungsstücke“ wurden von Bad Berleburgern gestiftet. Die Hotelzimmer sind individuell und hochwertig in unterschiedlichen Stilrichtungen, von mediterran bis klassisch gemütlich, eingerichtet – inklusive Suite mit frei im Raum stehender Badewanne. Im gemütlichen Restaurant können die Gäste die schmackhaften Gerichte auch auf der Außenterrasse mit Blick auf das Schloss der Fürsten zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg geniessen. Für ihre Zufriedenheit sorgen 14 Mitarbeiter. „Der Schritt in die Selbstständigkeit hat sich gelohnt. Alles ist fast genau so, wie wir es uns immer vorgestellt haben“, lautet das Fazit von Silvia Köster. Seit dem Start im August 2008 ist die Hotelauslastung sehr gut, doch bis dahin war es ein langer Weg.

Lange Suche nach passendem Objekt
Für das Gründerpaar lag die größte Herausforderung beim Sprung in die Selbstständigkeit darin, das passende Objekt für ihr gemeinsames Vorhaben zu finden. Als sie im Winter 2007 das alte Schul- und Jugendherbergsgebäude am Bad Berleburger Goetheplatz entdeckten, stand es bereits seit vier Jahren leer. Die Stadt bot die zwischen den urigen alten Häusern der Altstadt und in unmittelbarer Nähe zum Schloss liegende Immobilie zum Kauf an. „Das alte Haus hat uns fasziniert, aber es war ohne Seele“, erklärt Silvia Köster. Die Bausubstanz jedoch war aufgrund einer Renovierung in den 90er Jahren gut und die Lage bot beste Voraussetzungen für ihr Vorhaben. Im Frühjahr 2008 legten Andreas Benkendorf und Silvia Köster der Stadt ein detailliertes Modernisierungs- und Umwandlungskonzept inklusive solider Finanzierung vor und erhielten wenig später den Zuschlag. Viereinhalb Monate dauerten die Bauarbeiten. Im August 2008 schließlich konnte das frisch gebackene Hotelierspaar mit vielen Gästen die Eröffnung der „Alten Schule“ feiern.

Bad Berleburg als vielversprechender Standort
Andreas Benkendorf und Silvia Köster haben sich hinsichtlich der Eröffnung ihres eigenen Hotels ganz bewusst für Bad Berleburg entschieden. Die westfälische Kleinstadt befindet sich seit der Öffnung von Schloss Berleburg, der Residenz der Fürstlichen Familie zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, in Aufbruchstimmung. „Die Stadt hat sich positiv entwickelt. Das gilt sowohl hinsichtlich der Gestaltung der Unterstadt als auch für die Oberstadt mit dem Besuchermagneten Schloss. „Was sich hier in den letzten Jahren getan hat, ist vorbildlich“, so Andreas Benkendorf. Von Beginn ist seine Idealvorstellung: Wer das Berleburger Schloss besucht, übernachtet selbstverständlich im Hotel „Alte Schule“.

Die Fortsetzung der Erfolgsstory
Aufgrund der sehr guten Auslastung des Hotels haben sich die Gründer vor einigen Wochen zu einem neuen Schritt entschieden: Die Übernahme und Modernisierung des benachbarten Hotels „Zum Starenkasten“. Die Renovierung ist bereits in vollem Gange und die Erfolgsstory der Gründer sicher noch nicht zu Ende.

Nachgefragt bei Andreas Benkendorf und Silvia Köster, Hotel „Alte Schule“ in Bad Berleburg:

Wie und vom wem sind Sie bei der Gründung unterstützt worden?

Bei der Gründung des Betriebes haben uns mehrere Institutionen unterstützt. Das STARTERCENTER der IHK Siegen hat uns wertvolle Tipps und Ratschläge zur Finanzierung und Realisierung des Projektes mit auf den Weg gegeben. Diese Informationen haben die Gespräche mit den Banken erheblich erleichtert. Mit dem überarbeiteten Businessplan haben wir dann unsere Hausbank überzeugen können. Auch heute halten wir engen Kontakt mit der IHK und der Bank. Besonders aufgefallen ist uns, dass die Meinung der IHK über unser Vorhaben für die Entscheidung der Hausbank sehr wichtig war. Große Unterstützung haben wir auch durch die Stadt Bad Berleburg erfahren.

Welche Tipps und Empfehlungen können Sie anderen Gründern geben?

Mit der richtigen Geschäftsidee, Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen lässt sich der Schritt in die Selbstständigkeit gut realisieren. Gerade die Hilfestellung der Banken und der Existenzgründungsberatung der STARTERCENTER NRW sollte jeder clevere Jungunternehmer unbedingt nutzen. Sie hilft, Schwachstellen im Konzept aufzuspüren und fatale Fehleinschätzungen zu vermeiden. Wer diese Hürde meistert und überzeugt, der hat einen großen Schritt in Sachen Selbstständigkeit getan.

Was waren die größten Hürden auf dem Weg in die Selbstständigkeit?

Es gab sicherlich immer wieder kleinere und größere Herausforderungen. Aber richtige Steine hat uns keiner in den Weg gelegt. Unsere größte Hürde war es, überhaupt ein geeignetes Objekt mit dem richtigen Standort für unser Vorhaben zu finden. Als das erledigt war, lief aufgrund der Unterstützung alles glatt.