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Gründen 2.0 – Kosmetik Kosmo erobert das World Wide Web

Michaela Engelshowe

Gründen 2.0 – Kosmetik Kosmo erobert das World Wide Web

Ihre Fans erkennen sie beim Einkaufsbummel, Autogrammkarten schreiben ist für sie durchaus nicht ungewöhnlich – Die Videos von Michaela Engelshowe wurden mittlerweile über sieben Millionen Mal angeklickt. Vor mehr als drei Jahren machte sich die Jungunternehmerin mit einem Online-Shop für Kosmetik- und Beautyprodukte selbstständig. Als „Koko von Kosmo“ hat sie via YouTube und Twitter nicht nur das Netz erobert, sondern auch ihren Umsatz in Schwung gebracht.

Kosmetik Kosmo hat alles, was junge Frauen glücklich macht: von dekorativer Kosmetik wie dem Lidschattenquad „Grüne Hölle“ oder dem Lippenstift „Marshmallow“, über Blaubeer-Gesichtsmasken bis hin zu ausgefallenen Accessoires. Vertriebsplattform ist die Homepage www.kosmetik-kosmo.de. Ihre beautyaffinen Kundinnen spricht Engelshowe mindestens einmal wöchentlich mit einem neuen Video über ihren eigenen YouTube-Kanal an. 250 Tutorials, Tipps und Features sind inzwischen online. Fast 33.000 Mädchen und Frauen zwischen 13 und 30 Jahren verfolgen regelmäßig, was „Koko von Kosmo“ zu sagen hat: Ob Tipps für Party-Make-ups, die Lippenstiftfarben der Saison oder luxuriöse Pflege zum kleinen Preis – die Beauty-Expertin weiß immer, was gerade angesagt ist. Auch auf Twitter und in dem Blog www.fragdiegurus.de verfolgen die Fans „Kokos“ Leben. „Viele Unternehmer unterschätzen nach wie vor das Potenzial von YouTube, Twitter und Co. Ich glaube, dass es für jedes Geschäft eine gute Social-Media-Strategie gibt“, zeigt sich die 36-Jährige überzeugt. „Wenn ich zum Beispiel in Twitter einen Gutscheincode einstelle, laufen wenig später die Leitungen heiß.“

Um die Vielzahl an Bestellungen zeitnah bearbeiten zu können, hat Michaela Engelshowe zwei Mitarbeiterinnen eingestellt, die sie im Versand und bei der Buchhaltung unterstützen. Der mit Hilfe eines externen Experten optimierte Versand sorgt dafür, dass Kundinnen ihre Ware schnellstmöglich erhalten. „Denn“, so die 36-jährige Unternehmerin, „auch in der Kosmetikbranche nutzt eine schöne Fassade gar nichts, wenn es hinter den Kulissen nicht optimal läuft.“

Unterstützung durch das STARTERCENTER NRW im Kreis Steinfurt
Der Umzug von Köln ins 200 Kilometer entfernte Rheine stellte Michaela Engelshowe 2007 vor die Frage nach ihrer weiteren beruflichen Zukunft. „Zuerst wollte ich mich als Goldschmiedin selbstständig machen. Aber die Anfangsinvestitionen waren mir aufgrund der Materialkosten einfach zu hoch“, so Engelshowe. Die neue Geschäftsidee entstand jedoch eher zufällig: „Ich konnte einen Kosmetikfehlkauf bei Ebay mit Gewinn weiterverkaufen. Das war ganz einfach.“ Wenig später – nach einer umfassenden Beratung und einem durch die STARTERCENTER NRW im Kreis Steinfurt unterstützten Coaching – war der eigene Online-Shop aus der Taufe gehoben, die Weichen für ihre Erfolgsgeschichte gestellt.

Gerade erst hat Michaela Engelshowe ihren ersten großen Messeauftritt hinter sich gebracht. Die Premiere auf der Düsseldorfer Beauty International im März war für das Unternehmen ein Meilenstein und besonders wichtig für den nächsten Entwicklungsschritt: Ziel ist es, auch die Wiederverkäufer von der Qualität ihrer eigenen Kosmetik- und Pflegemarke „Kosmetik Kosmo“ zu überzeugen: „Dadurch eröffne ich mir weitere Vertriebswege für die Zukunft meines Unternehmens.“

Nachgefragt bei Michaela Engelshowe, Kosmetik Kosmo, Rheine

Wie und von wem sind Sie bei der Gründung unterstützt worden?
Neben meiner Familie hat mich vor allem das STARTERCENTER NRW im Kreis Steinfurt unterstützt. Das im STARTERCENTER beantragte Gründercoaching hat mich richtig fit für die Gründung gemacht. Und in der Anlaufphase hat mir der Gründungszuschuss vom Arbeitsamt geholfen.

Welche Tipps und Empfehlungen können Sie anderen Gründern geben?
Was die Geschäftsidee angeht, rate ich potenziellen Gründern, eigene Wege zu gehen – Ideen zu kopieren, bringt einen nicht sehr weit. Außerdem sollte man als Gründer in der Lage sein, sich immer wieder selbst zu motivieren. Vor allem muss man den Willen haben, es zu schaffen. Grundlage ist allerdings auf jeden Fall ein durchdachter Businessplan und ein gutes Marketingkonzept.

Was waren die größten Hürden auf dem Weg in die Selbstständigkeit?
Das Schwierigste war für mich, den wachsenden Bedarf zu finanzieren. Nur ein volles Lager gewährleistet, dass ich die bestellte Ware pünktlich liefern kann. Diese „Vorratshaltung“ muss natürlich von mir immer wieder vorfinanziert werden. Hier sind professionelle Unterstützung und kaufmännisches Know-How das A und O.