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Sandra Götting und Mario Joka

Sandra Götting und Mario Joka

In aller Munde

Sandra Götting hat sich schon als junges Mädchen mit dem Kaffeevirus infiziert. Nachdem die gebürtige Hamburgerin an einem Seminar rund um die Genussbohne teilnahm, war es gänzlich um sie geschehen. Schnell stand für sie fest: Sie möchte einmal ihren eigenen Kaffee rösten. Sie studierte Fachbücher, absolvierte Praktika, besuchte Workshops und fand in ihrem späteren Ehemann Mario Joka einen begeisterten Geschäftspartner.

2003 war es schließlich soweit. Gemeinsam eröffneten sie die Kaffeerösterei roestbar in Münster. Seither behandeln die beiden den Rohkaffee mit allerhöchster Aufmerksamkeit. „Von der grünen Bohne bis zum schonend gerösteten Kaffee ist es ein langer Weg, auf dem viel falsch gemacht werden kann“, sagt die gelernte Augenoptikerin. Gleiches gilt übrigens auch für den Weg in die Selbstständigkeit. Doch mit einer gehörigen Portion Ausdauer und Beharrlichkeit haben sie das Ziel erreicht. „Wer Kaffee in seiner Freizeit röstet und damit nicht nur seinen eigenen Bedarf deckt, sondern auch Freunde und Bekannte beglückt, hat ein schönes Hobby. Mehr auch nicht“, weiß der gelernte Tischler und Kaufmann für Bürokommunikation. „Um daraus eine berufliche Existenz machen zu können, muss aus der pfiffigen Idee ein tragfähiges Konzept gemacht werden. Nur so kann man Banken überzeugen und bürokratische Hürden umschiffen.“

Zwischen Idee und Eröffnung der roestbar sind nur zehn Monate vergangen. Sandra Götting und Mario Joka haben scheinbar alles richtig gemacht. „Egal, was man macht. Wichtig ist, dass man mit Leidenschaft und Eifer bei der Sache ist“, fügt Joka an. „Bei uns ist es mehr als eine Leidenschaft. Wir haben eine echte Kaffeemacke.“

Vor zwei Jahren ist den Münsteraner Röstmeistern mit der Eröffnung der roestbar zwo das Kunststück gelungen, die typische roestbar- Atmosphäre auch in der Filiale zu entfalten, ohne das Gründergeschäft einfach zu kopieren. Den Schritt in die Selbstständigkeit haben Sandra Götting und Mario Joka nie bereut. Im Gegenteil: „Wir freuen uns jeden Tag auf immer neue Herausforderungen.“

Nachgefragt bei Sandra Götting und Mario Joka, Inhaber der roestbar, Münster

Wie ist Ihre Gründung entstanden?

Die Idee entstand im wahrsten Sinne des Wortes aus einer Sektlaune heraus. Silvester 2002 saßen wir mit unserem Hund auf Sylt und feierten ganz alleine die letzten Stunden des Jahres. Da reifte in uns der Entschluss, eine Kaffeerösterei zu eröffnen. Zehn Monate später konnten wir dann Eröffnung feiern.

Was waren die größten Hürden auf dem Weg in die Selbstständigkeit?

Die größte Hürde ist es, das Konzept so zu formulieren, dass die Banken sofort überzeugt sind. Es ist schwierig, die Konzeptgedanken in überzeugende Worte zu fassen. Ein weiteres Problem war die Auswahl des ersten Steuerberaters, der uns in den ersten zwei Jahren suboptimal zu Seite stand. Jetzt haben wir längst den richtigen Fachmann, der uns prima berät. Der kostet zwar ein paar Euros mehr, aber dafür sind wir sehr zufrieden.

Welche Tipps und Empfehlungen können Sie anderen Gründern geben?

Bevor die Selbstständigkeit ansteht, sollte man sich kompetent beraten lassen. Wir haben uns zum Beispiel im Startercenter NRW informiert. Dort gibt es die notwendigen Grundlagen für die spätere Existenz. Darüber hinaus kommt auf jeden Gründer eine Menge Arbeit zu. Der Arbeitstag ist nach acht Stunden noch nicht beendet. Von kleineren und größeren Rückschlägen sollte sich nicht entmutigen lassen. Wer morgens mit einem Lächeln im Gesicht in sein Geschäft geht, hat alles richtig gemacht. Und wir gehen jeden Morgen lächelnd zur Arbeit.