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 Interakteam GmbH

Guido Röcken und Lutz Heinemann

Hoch hinaus im Team

Fürs Klettern im Hochseilgarten „just for fun“ haben Lutz Heinemann und Guido Röcken mittlerweile keine Zeit mehr. „Im Moment verbringe ich zwei Drittel meiner Zeit im Büro, mache Buchungen, organisiere Kurse“, erzählt Guido Röcken. Der 33-Jährige hat Pädagogik und Psychologie studiert. Während des Studiums sah er einen Aushang: Dort wurden Lehrer für Hochseilklettergärten gesucht. Er stieg ein und war begeistert. So begeistert, dass er 2004 mit Lutz Heinemann die „Interakteam GmbH“ gründete und den ersten Kletterpark Ostwestfalens eröffnete. Seitdem ist das Unternehmen auf Wachstumskurs.

„Hochseilklettern ist Spaß und Nervenkitzel pur. Immer wieder müssen die eigenen Ängste überwunden werden“, erklärt Guido Röcken. „Das gönnen sich immer mehr Menschen.“ Mittlerweile betreibt das Unternehmen sieben Klettergärten – und die Zeichen stehen weiterhin auf Expansion. Neben den drei Hochseilklettergärten für Freizeitkletterer gibt es vier Teamparks, in denen das Gemeinschaftserlebnis mit pädagogischem Ansatz im Vordergrund steht. Darüber hinaus errichtet die Interakteam auch neue Klettergärten im Auftrag. „Natürlich nicht in unserer unmittelbaren Nähe“, sagt Guido Röcken. „Das wäre nicht gut fürs eigene Geschäft.“ Inzwischen beschäftigt das Unternehmen in der Detmolder Zentrale neun festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weitere 80 sind in der Saison als Trainer im Einsatz.

Nachgefragt bei Lutz Heinemann und Guido Röcken von Interakteam

Lutz Heinemann und Guido Röcken

Wie ist Ihre Gründung entstanden?

Als Psychologie- und Pädagogikstudenten waren wir auf der Suche nach einer sinnvollen Nebentätigkeit. Am Schwarzen Brett in der Uni haben wir uns dann auf eine angebotene Stelle als Trainer für Hochseilklettergärten beworben. Allerdings mussten wir als Kletterlehrer sehr viel reisen, denn hier bei uns in Ostwestfalen-Lippe gab es keine. Und was nicht ist, kann ja bald werden, dachten wir uns. Wir begriffen diese Marktlücke als Chance.

Was waren die größten Hürden auf dem Weg in die Selbstständigkeit?

Wir hatten beide keine Ahnung von Betriebswirtschaft. Zahlen waren für uns mehr oder weniger „böhmische Dörfer“. Deshalb mussten wir uns das betriebswirtschaftliche Rüstzeug in Seminaren aneignen. Wir haben aber auch gemerkt, dass man in der Existenzgründungsphase mit seinen Aufgaben wächst. Als die Bank unseren Geschäftsplan seziert hat, kamen wir mächtig ins Schwitzen. Doch am Ende hat viel Überzeugungskraft zum Ziel geführt. Bei der Umsetzung der ersten Projekte haben uns die Förderprogramme der NRW.BANK sehr geholfen.

Welche Tipps und Empfehlungen können Sie anderen Gründern geben?

Voraussetzung ist eine ausgereifte Idee und ein vernünftiges Konzept. Und dann sollte man bei Behörden und Banken als engagierter Überzeugungstäter auftreten. Denn nur, wenn man fest hinter seiner Idee steht und dies auch so rüberbringt, hat man Chancen. Ansonsten brauchen Existenzgründer eine Menge Durchhaltevermögen und einen langen Atem. Dabei darf nie der finanzielle Background vernachlässigt werden. Wer sich trotz dieser Widrigkeiten nicht entmutigen lässt, hat das Zeug, einmal ein erfolgreicher Unternehmer zu werden. Hier helfen die kostenlosen Beratungen der STARTERCENTER NRW weiter. Ohne die tatkräftige Unterstützung der Berater ist es fast unmöglich, bei der Beantragung von Fördermitteln alles richtig zu machen.