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Crenetic GmbH Studios

Carsten Widera-Trombach

Spieleschmiede mitten im Ruhrgebiet

„Wir waren damals vier Freunde, die neben dem Studium noch ein bisschen Geld verdienen wollten“, erinnert sich der Geschäftsführer der Crenetic GmbH Studios in Mülheim. „Und da wir alle mit dem PC ins Bett gegangen sind, haben wir aus dem gemeinsamen Hobby eine Geschäftsidee gemacht“. Das lief so gut, dass aus den vier Studenten schnell gestandene Unternehmer geworden sind.

Mittlerweile ist der 37-Jährige alleiniger Geschäftsführer. Im vergangenen Jahr sind seine drei Mitgesellschafter ausgestiegen, um sich anderen Projekten zu widmen. „Wir produzieren Spiele für den Computer, die Spaß machen“, bringt es Carsten Widera-Trombach auf den Punkt. Seit neun Jahren stellt er diesen hohen Anspruch an sich selbst und sein Team, das aus zehn festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besteht.

Ein Jahr nachdem die ersten flashbasierten Browsergames auf den Markt kamen, entwickelte Crenetic mit Hilfe dieser Technologie „Battelmons“, eines der ersten umfangreichen Onlinespiele. Später kam auch die Entwicklung von Spielen auf CD-ROM hinzu. Seit 2008 ist die Mülheimer Spieleschmiede auch Ideenlieferant und lizenzierter Entwickler für die XBOX 360. Im Laufe der Jahre sind so über 150 Arbeiten entstanden.

Widera-Trombach gehört zu den Mitbegründern der „Games Factory Ruhr“, einem einzigartigen Thinktank und Produzentenpool für die Gamesbranche im Ruhrgebiet. Angesiedelt haben sich dort bereits Unternehmen aus der gesamten Branche: vom Entwicklerstudio über Sounddesign und Filmproduktion bis zum Concept Artist. „Das Fachwissen war bislang räumlich verstreut. In der Games Factory Ruhr entwickeln wir nun gemeinsame Kooperationen und Projekte Tür an Tür “, sagt Widera-Trombach.

Der Spieleentwickler kümmert sich intensiv um den Nachwuchs in der Branche. Denn hier mangelt es noch an speziellen Ausbildungsangeboten. Seine Erfahrungen gibt er deshalb als Dozent der Düsseldorfer Mediadesign-Hochschule an den akademischen Nachwuchs weiter und hält dabei auch Ausschau nach neuen Mitarbeitern. Denn das Unternehmen will in den nächsten Jahren noch weiter wachsen.

Nachgefragt bei Carsten Widera-Trombach, Geschäftsführer der Crenetic GmbH

Carsten Widera-Trombach

Wie ist Ihre Gründung entstanden?

Mich haben Spiele schon immer interessiert. Bereits im Alter von zwölf Jahren wollte ich wissen, was hinter PC-Games steckt. Doch anfänglich sah der Berufsweg anders aus. Ich lernte Bauzeichner und studierte später Architektur. Als ich das Studium hinwarf, fand das meine Mutter gar nicht witzig. Gemeinsam mit drei Freunden habe ich die Firma gegründet. Sehr schnell haben wir gesehen, dass man damit Geld verdienen kann. Heute ist meine Mutter stolz auf mich, denn ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht – und das sehr erfolgreich.

Was waren die größten Hürden auf dem Weg in die Selbstständigkeit?

Es gab eigentlich keine größeren Hürden, da ich ja quasi in die Selbstständigkeit hineingewachsen bin. Anfänglich war das Unternehmen ja eine studentische Firma. Wir waren ja alle sozialversichert. Wer den familiären Rückhalt bekommt, kann so manche Hürde nehmen, die ansonsten unüberwindbar scheint.

Welche Tipps und Empfehlungen können Sie anderen Gründern geben?

Am Anfang steht eine pfiffige Idee. Gleich danach kommt kompetente Beratung. Ich habe diese im STARTERCENTER NRW erfahren. Bereits im ersten Gespräch bekam ich das notwendige Feedback und eine Checkliste an die Hand. Eine derartige Beratung ist enorm wichtig, damit eventuelle Fördermittel nicht verloren gehen. Außerdem ist es wichtig, möglichst unabhängig zu bleiben. Wer sich auf andere verlässt, ist irgendwann verlassen. Wichtig ist es auch, sich in der Branche umzuschauen. Man lernt sehr viel vom Wettbewerb.